Ironman - Zum Gedenken an die Eisenmänner und -frauen...
05/07/2008 16:09 Abgelegt
in:menschliches
Es war der 23.Juli 2006 um 06.01 Uhr
als das folgende Bild entstand. Es war am Langener Waldsee, nachdem
wir endlich dort ankamen, wo andere schon lange vor uns waren. Sie
sind nicht wie wir erst um 04.30 Uhr aufgestanden, um gemütlich
einen Kaffee zu schlürfen und dann den nächsten Parkplatz am
Langener Waldsee anzusteuern. Nein, die schwimmen da schon im
Wasser und warten auf den Startschuss von dem Herrn
Ministerpräsident.

Ich möchte jetzt auch keine Zahlenkolonnen oder Rekorde darstellen, sondern vielmehr den Eindruck schildern, den so ein Ereignis für Aussenstehende macht.
Der Marsch durch den Wald war schon heftig, da wir durch die vielen Sperrungen lange nach einem Parkplatz suchen mussten und langsam die Zeit bis zum Start knapp wurde. Der Heli kreiste schon und es lag ein Regenschauer in der Luft. Da wir den Weg nicht kannten, kam uns dieser unendlich lang vor. Ab und an sind Fahrradfahrer an uns vorbeigefahren und wir waren zumindest sicher in der richtigen Richtung unterwegs zu sein.
Wir sahen den Start und genossen das „Spazierenschauen“ der vielen Zuschauer, teils Sportler, Freunde und Bekannte (erkennt man an den mitgebrachten Transparenten).
Die Zeit vergeht und vergeht und es wird frisch, wenn man um diese Zeit wartet und wartet und einzelne Tropfen vom Himmel fallen.
Die schwimmen immer noch...
Jetzt kommen sie raus und haben nichts anderes zu tun, als sich den Neo im Laufen vom Laib zu „reissen“, um keine unnötige Zeit beim Wechsel auf das Fahrrad zu verlieren. Schnell zum Rad und ab auf die Strecke.



Tja, so sieht das aus. Und wieder vergeht eine „Ewigkeit“ bis die letzten diesen Wechsel hinter sich haben. Wo mögen wohl die Ersten mittlerweile sein? Der Tross um den Langener Waldsee lichtet sich. Auch wir machen uns auf den Weg. Aus den Tropfen wird ein richtig starker Regen und wir kommen nach ca. 30 Minuten völlig durchnässt am Auto an..
Zuhause geht es erst mal unter dich Dusche und bei einem Kaffee wird im Fernsehen der weitere Verlauf des Rennens begutachtet. Im Laufe des Tages gehen wir dann noch mal vor die Tür, aber in Gedanken bin ich noch immer bei den Eisenmännern und Eisenfrauen und den Strapazen, die diese - als was soll man sie bezeichen - Jungs und Mädels auf sich nehmen (ich meine hier die 365 Tage im Jahr! Wahnsinn, die Müdigkeit von dem morgendlichen Ausflug schafft - wie geht es erst den Akteuren. Jetzt sind die Ersten „schon“ auf den letzten 10 Kilometern des Marathon. Finish, Sieg, Ende. Als wir langsam an das zu-Bett-gehen denken, da kommen die letzten ins Ziel. Ohne Worte, oder!?
So, Ihr Ironman, ich wünsche Euch für Morgen viel Erfolg, Gesundheit und ein wahrscheinlich unvergessenes Erlebnis. Ich werde Euch den ganzen Tag verfolgen - zumindest im Kopf!
Euer Webmaster.
p.s. vielleicht werde ich doch noch mitten in der Nacht in Richtung Langener Waldsee fahren. Diesmal wieder mit dem Fahrrad....

Ich möchte jetzt auch keine Zahlenkolonnen oder Rekorde darstellen, sondern vielmehr den Eindruck schildern, den so ein Ereignis für Aussenstehende macht.
Der Marsch durch den Wald war schon heftig, da wir durch die vielen Sperrungen lange nach einem Parkplatz suchen mussten und langsam die Zeit bis zum Start knapp wurde. Der Heli kreiste schon und es lag ein Regenschauer in der Luft. Da wir den Weg nicht kannten, kam uns dieser unendlich lang vor. Ab und an sind Fahrradfahrer an uns vorbeigefahren und wir waren zumindest sicher in der richtigen Richtung unterwegs zu sein.
Wir sahen den Start und genossen das „Spazierenschauen“ der vielen Zuschauer, teils Sportler, Freunde und Bekannte (erkennt man an den mitgebrachten Transparenten).
Die Zeit vergeht und vergeht und es wird frisch, wenn man um diese Zeit wartet und wartet und einzelne Tropfen vom Himmel fallen.
Die schwimmen immer noch...
Jetzt kommen sie raus und haben nichts anderes zu tun, als sich den Neo im Laufen vom Laib zu „reissen“, um keine unnötige Zeit beim Wechsel auf das Fahrrad zu verlieren. Schnell zum Rad und ab auf die Strecke.



Tja, so sieht das aus. Und wieder vergeht eine „Ewigkeit“ bis die letzten diesen Wechsel hinter sich haben. Wo mögen wohl die Ersten mittlerweile sein? Der Tross um den Langener Waldsee lichtet sich. Auch wir machen uns auf den Weg. Aus den Tropfen wird ein richtig starker Regen und wir kommen nach ca. 30 Minuten völlig durchnässt am Auto an..
Zuhause geht es erst mal unter dich Dusche und bei einem Kaffee wird im Fernsehen der weitere Verlauf des Rennens begutachtet. Im Laufe des Tages gehen wir dann noch mal vor die Tür, aber in Gedanken bin ich noch immer bei den Eisenmännern und Eisenfrauen und den Strapazen, die diese - als was soll man sie bezeichen - Jungs und Mädels auf sich nehmen (ich meine hier die 365 Tage im Jahr! Wahnsinn, die Müdigkeit von dem morgendlichen Ausflug schafft - wie geht es erst den Akteuren. Jetzt sind die Ersten „schon“ auf den letzten 10 Kilometern des Marathon. Finish, Sieg, Ende. Als wir langsam an das zu-Bett-gehen denken, da kommen die letzten ins Ziel. Ohne Worte, oder!?
So, Ihr Ironman, ich wünsche Euch für Morgen viel Erfolg, Gesundheit und ein wahrscheinlich unvergessenes Erlebnis. Ich werde Euch den ganzen Tag verfolgen - zumindest im Kopf!
Euer Webmaster.
p.s. vielleicht werde ich doch noch mitten in der Nacht in Richtung Langener Waldsee fahren. Diesmal wieder mit dem Fahrrad....


