Digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger?

Ich hatte Lance Armstrong bei seiner letzten Tour de France ungefähr 5 Meter vor mir. Ich drückte mit meiner in die Jahre gekommenen Digitalkamera ab und fange an zu verzweifeln. Zugegeben, es kam ein Bild voller Überraschungen heraus, leider nicht das gewünschte Foto mit Lance.
Nichts gegen Canon - aber eben über die "Alte". Es musste etwas neues her, denn ich ärgerte mich schon längere Zeit über die Auslöseverzögerung und das fehlende Tele.
Was tun? Früher hatte ich mal eine Spiegelreflex, viele Objektive, Filter und eine dicke Fototasche. All das wollte ich nicht mehr - früher - und heute? Es soll was für alle Zwecke sein, so man keine super professionellen Ansprüche stellt und auch nicht ein Vermögen dafür ausgeben will. Lange hat mich die Frage nach DSLR oder Multizoomer beschäftigt. Panasonic Multizoomer oder eine Nikon DSLR, wie die D50 oder D70. Bildvorschau oder Sucherblick, Auslöseverzögerung, Abmessungen usw.. Ich mache es kurz. Als ich diese Nikon D50 in der Hand hielt wusste ich, so eine muss es sein. Die Multizoomer geben einem einfach nicht das Gefühl und damit meine ich nicht nur Optik (das ist eh Geschmacksache), sondern das Gefühl in der Hand. Früher sagte man, dass ein Spiegelreflex nichts für Schnappschüsse ist, heute muss ich sagen, es gibt nichts besseres für Schnappschüsse. Still beim Anschalten, sofort schussbereit und eine fast nicht spürbare Auslöseverzögerung. Mit meinem Sigma 18-200 Objektiv bin ich jetzt seit fast 2 Jahren prima gefahren - ohne separate Fototasche und dauerndem Objektiv Schrauben.
Da es tausende von Vorlieben und Anforderungen an Fotoapparate gibt, will ich nur soviel sagen: Interessiert Ihr Euch für Fotografie und wollt mehr machen als nur Schnappschüsse auf einer Party, dann zieht ernsthaft eine digitale Spiegelreflexkamera in Erwägung und vergesst die alten Vorurteile von früher. Ich habe es getan und...... ich liebe meine kleine Nikon!