Zum Weiterlesen

Von Swanie Simon: BARF

barf
Das ist sicherlich eines der Standardwerke über BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter. Das Buch, oder besser gesagt Büchlein, ist alles andere als der Preis von 5 Euro vermuten lassen würde. Es ist ein praktikables und sehr umfassendes Werk über die Rohkostfütterung. Ich habe an anderer Stelle schon über die Seite www.barfers.de berichtet. Eine nicht überfrachtete Informationsquelle, die durch jahrelange Erfahrung geprägt ist.
Das Büchlein enthält Tabellen, Futterpläne, Literatur- und Linktipps.
Auch Themen wie Entgiftung oder Parasiten, Impfen oder FAQs (häufig gestellte Fragen) sind interessant und bringen die tagtäglichen Fragen des Hundebesitzers auf den Punkt. Es ist ein Werk, das sicher öfter zur Hand genommen wird. Nicht nur für den Barfer ein Muss.

Von meiner Seite sehr empfehlenswert.

P.S. Für spezielle Fragestellungen rund um den barfenden Welpen bzw. die trächtige Hündin oder Senioren bzw. Kranken gibt es eigens hierauf spezialisierte Ausgaben, die auf dem Standardwerk aufbauen.

Viel Spass beim Schmökern und umsetzen!

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Was ist der Hund?

durchfallFolgenummer 12
Der Hund ist was er isst! Ich will es an dieser Stelle ganz einfach machen. Der Hund ist ein Fleischfresser! Das ist doch irgendwie ganz einfach und leicht nachvollziehbar. Was bekommt der Hund also zum Essen. Fleisch! Richtig. Wie geben wir ihm Fleisch. Na, wir gehen an den Schrank, holen eine Dose leckeres Hundefutter raus in dem das eine Mal Wild drin ist, das andere Mal Lamm, Seefisch, Pansen, Huhn oder was der Anbieter der Wahl noch so anbietet. Der Hund isst und wir wenden uns wieder den anderen Dingen des Lebens zu. Sind wir unterwegs, ist das mit der Dose etwas umständlich und so nehmen wir einen Sack Trockenfutter. Ähnliche Auswahl, nur eben praktisch verpackt und einfach darzubieten.
Schauen wir auf das jeweilige Ettikett und rechnen mal die Zusammensetzungen zusammen. Eigentlich müssten wir doch auf 1oo Prozent kommen. Tun wir aber nicht. Wir wundern uns über die dubiose Beschreibung. Mal sind einige Inhaltsstoffe aufgeführt, mal Zusammensetzungen. Schwierig! Der Anteil an Fleisch erstaunt ebenso. Oft und viel lesen wir über Anteile, Anteile an Reismehl, Maismehl oder tierische und pflanzliche Nebenprodukte. Seltsam. Ich denke ich hätte eine Dose mit Lamm gewählt. Richtig, dort ist alles andere als das Lamm als Hauptbestandteil zu lesen.
Gott sei Dank sind jedenfalls keine Konservierungsstoffe, Aromastoffe oder ähnliches drin. Falsch gedacht. So einfach ist das nicht. Hat der Hersteller keine zugefügt, darf er das behaupten. Hat er alle mögliche Rohstoffe zugekauft, zum Beispiel das Tiermehl, dann kann dort ruhig etwas derartiges drin sein - er darf völlig legal behaupten, keinerlei dieser Stoffe beizumischen.
Was nun, lieber Fleischfresser? Wundern wir uns vielleicht über Jucken, Hautausschläge, regelmässige Durchfälle oder der gleichen? Nun wir geben unserem Lieben alles mögliche zum Essen, hauptsächlich Füllstoffe, Getreide und sonstiges. So lange der Hund grosse und feste Haufen macht ist doch alles OK.
Ich halte mich kurz, denn es gibt viele gute und nützliche Publikationen zu diesem Problem, ebenso wie Meinungen in Fachwelt, Wissenschaft und den Tierärzten. Ich empfehle Euch die Seite www.barfers.de und dort zum Start den Artikel Brimborium.
Das Problem lässt sich „Gott sei Dank“ für den Fleischfresser lösen - Fleisch essen!
Lest euch diesen Artikel durch und stöbert ein wenig auf der Seite umher. Auch wir haben gelernt und sind umgestiegen auf Fleisch.
Wenn Ihr fertig seid könnt ihr wieder zurückkommen. Ich werde über unsere Erfahrungen mit B.A.R.F berichten, über den spannenden Moment des ersten rohen Fleisches im Napf und die Spannung, wie es danach weitergeht.
Ihr könnt es bald lesen!
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Mit Hunden sprechen

sprechen
Monty Roberts gilt als der Pferdeflüsterer. Das Pendant für Hunde gibt es natürlich auch - höchstpersönlich vom Pferdeflüsterer empfohlen. Es ist Jan Fennell und ihr Buch heisst „Mit Hunden sprechen“. Jan beschreibt die Grundsätze der Rangordnung, so wie die Wölfe es leben.
Ich habe das mal probiert. Es war in der Provence, schönes Wetter und wir sitzen vor unserem Ferienhaus. Nachdem ich ein paar Kapitel gelesen habe, wollte ich das Ignorieren üben. Das Alpha-Tier kann kommen und gehen wie es will, es muss nicht um Erlaubnis fragen und es ignoriert die anderen im Rudel einfach. Also, ich fahre mit dem Auto weg und komme nach einem Einkauf zurück. Meiner Frau habe ich schon gesagt, dass ich unseren Einstein nach dem Wiederkommen für 5 Minuten ignorieren werde, ich, das Alpha-Tier. Ich komme zurück und was passiert. Einstein ignoriert mich. Er kümmert sich überhaupt nicht um mich. Geht an mir vorbei. So viel zum Thema Alpha-Tier. Es ist aber dennoch interessant zu lesen und es stecken viele gute und hilfreiche Tipps in dem Buch. Wie mit vielem, man muss sich das passende heraussuchen. Was das passende ist, das findet man oft nur heraus, wenn man es versucht!
Viel Spass bei der Lektüre!
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