Gefühle und denken
Die Rudel-Theorie der Wölfe
05/08/2008 15:15

Der wesentliche Unterschied zwischen dem zitierten Wolfsrudel und dem Hund in der Familie ist der, dass der Hund in der Regel der einzige seiner Gattung ist. Er kann nur eingeschränkt kommunizieren, nicht mit Gleichen spielen. Ist der Hund in einer Familie, so fühlen sich alle Menschen als dem Hund übergestellt, als Alpha-Tier. Das kann so nicht funktionieren und vielleicht gibt es deshalb auch oftmals das Problem, dass der Hund nur auf eine Bezugsperson hört. Würden wir uns nun auf diese Theorie beschränken, so könnte der Hund niemals gesittet in einer Familie leben und es gäbe nicht Millionen von Familien mit Hund.
Wir müssen also weiter suchen und dürfen uns nicht alle zum Alpha-Tier abstempeln lassen. Der Hund denkt! Es ist OK, wenn er eine bestimmte Bezugsperson hat, der er „willenlos“ folgt, aber was machen wir mit dem Rest der Familie. Müssen wir uns nun ebenso dem Alpha-Tier „willenlos“ anschliessen, um die gleiche Rolle des Hundes einzunehmen. Nein, sicherlich nicht. Was tun wir Menschen unter Menschen. Wir passen uns an. Wir wollen Freunde, Freude und Spass. Ärger wollen wir vermeiden und so „beissen“ wir manchmal auf die Zunge und geben nach. Vergessen wir nicht, der Hund denkt und so sollten wir einfach so natürlich wie möglcih mit dem Hund umgehen. Wir müssen nicht permanent denken, wie der Hund auf dies oder das reagiert. Ist Euch schon mal aufgefallen, wie ein Hund bei unkomplizierten Menschen reagiert. Genauso, unkompliziert und oftmals entstehen so die besten Mensch-Hund-Freundschaften. Akzeptieren wir ihn wie er ist. Wir müssen ihm nicht dauernd Leckerli´s in den Mund schieben oder ihn dauernd streicheln. Gerade in der heissen Jahreszeit sind viele Menschen darüber entsetzt, dass der Hund grummelt, wenn man ihn streicheln will! Verwundert´s? Nein. Der normale Familienverbund besteht aus vielen Gleichen, nämlich Menschen, und nur einem oder wenige Andere, nämlich Hunde. Das ist so, haben wir ihn auch noch so lieb.
Also, vergessen wir nicht ganz den Wolf und sein Rudel, doch seien wir uns über den Unterschied bewusst. Gleichgesinnte gibt es draussen, unterhalten kann man sich draussen aber wohlfühlen sollten wir uns auf jeden Fall zuhause - im Famile-Hunde-Rudel!
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Der Hund denkt
03/08/2008 10:09
Der Hund kann nicht denken. Er hat kein Zeitgefühl und kann den Menschen nicht verstehen. Worte geben für ihn keinen Sinn, er kann nur assozieren, d.h. eingeübte Verhaltensweisen mit Worten (Befehlen) verknüpfen. Moral ist ihm fremd und zwischen Gut und Böse kann er nicht unterscheiden. Er ist ein Raubtier, der rein von seinem Jagdinstinkt geleitet wird und lediglich seinem Überlebenswillen und seinem Fortpflanzungstrieb unterliegt. Er ist ein Raubtier. Sein Gehirn ist klein und er ist stets unberrechenbar. Er legt keinen Wert auf sein Äusseres und seine „Besitzer“ sind ihm egal.
Wir sind uns einig, was sollen wir mit so einem gefühlslosen, dummen Raubtier anfangen? So, oder so ähnlich herrscht die weit verbreitete Theorie über die Gattung Hund. Ich habe meine eigene These dazu....
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