Ernährung B.A.R.F

Was der Hund nicht kennt...

das frisst er nicht! So, oder so ähnlich muss das Sprichwort lauten. Laut einschlägiger Literatur gibt es keinen Hund, der
Pansen nicht isst. Ich habe ihn gefunden! Nach Umstellung auf BARF (Biologisch Artgerechtes Roh Futter), ist auch die Zeit der Abwechslung und des Probierens gekommen. Von dem hochgejubelten Lieblingsgericht vieler Hunde motiviert, wurde kurzerhand im Tiershop eine Ladung Pansen erworben.
Dieser war tiefgekühlt und beim bzw. nach dem Auftauen war die einzige Sorge, wie kann man luft- und geruchsfest dieses Etwas verstauen. Für die ungeübte Nase einfach fürchterlich.
Dann kam der Moment, als Einstein seinen Napf bekam. Das Gesicht werde ich nie vergessen. „Was soll das? Soll ich das vielleicht essen? Was habe ich getan...?“ Keine Chance. Gott sei Dank! Dieses Drama war uns allen eine Lehre und im Geschäft, da werden wir künftig einen grossen Bogen um Pansen machen.
Generell möchte ich dazu noch sagen, dass man den Liebsten, nämlich seinen Hund, nicht zu sehr verwöhnen sollte und seinen Napf ruhig auch mal ein Weilchen stehen lassen sollte. Wenn er aber absolut nicht ran will und sofort die Flucht ergreift, dann sollte man auf ihn hören. Es gibt nichts schlimmeres, als einen hungrigen Hund vom vollen Napf weggehen zu sehen.

Dies nur soviel für Euch, „alle“ heisst nicht automatisch „meiner“ und so solltet ihr es auch halten. Versucht verschiedene, abwechslungsreiche Mahlzeiten zu „zaubern“ und bleibt dann einfach mal für eine Zeit dabei. Gerade beim Barfen sollte man ruhig und langsam das Programm erweitern. Wenn ihr euch mit bestimmten Dingen nicht anfreunden könnt, z.B. der Gabe von Knochen, dann lasst es bleiben. Sucht Alternativen, es gibt sie für alles! Seit ideenreich und lasst es euch schmecken!
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Von Swanie Simon: BARF

barf
Das ist sicherlich eines der Standardwerke über BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter. Das Buch, oder besser gesagt Büchlein, ist alles andere als der Preis von 5 Euro vermuten lassen würde. Es ist ein praktikables und sehr umfassendes Werk über die Rohkostfütterung. Ich habe an anderer Stelle schon über die Seite www.barfers.de berichtet. Eine nicht überfrachtete Informationsquelle, die durch jahrelange Erfahrung geprägt ist.
Das Büchlein enthält Tabellen, Futterpläne, Literatur- und Linktipps.
Auch Themen wie Entgiftung oder Parasiten, Impfen oder FAQs (häufig gestellte Fragen) sind interessant und bringen die tagtäglichen Fragen des Hundebesitzers auf den Punkt. Es ist ein Werk, das sicher öfter zur Hand genommen wird. Nicht nur für den Barfer ein Muss.

Von meiner Seite sehr empfehlenswert.

P.S. Für spezielle Fragestellungen rund um den barfenden Welpen bzw. die trächtige Hündin oder Senioren bzw. Kranken gibt es eigens hierauf spezialisierte Ausgaben, die auf dem Standardwerk aufbauen.

Viel Spass beim Schmökern und umsetzen!

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Was ist der Hund?

durchfallFolgenummer 12
Der Hund ist was er isst! Ich will es an dieser Stelle ganz einfach machen. Der Hund ist ein Fleischfresser! Das ist doch irgendwie ganz einfach und leicht nachvollziehbar. Was bekommt der Hund also zum Essen. Fleisch! Richtig. Wie geben wir ihm Fleisch. Na, wir gehen an den Schrank, holen eine Dose leckeres Hundefutter raus in dem das eine Mal Wild drin ist, das andere Mal Lamm, Seefisch, Pansen, Huhn oder was der Anbieter der Wahl noch so anbietet. Der Hund isst und wir wenden uns wieder den anderen Dingen des Lebens zu. Sind wir unterwegs, ist das mit der Dose etwas umständlich und so nehmen wir einen Sack Trockenfutter. Ähnliche Auswahl, nur eben praktisch verpackt und einfach darzubieten.
Schauen wir auf das jeweilige Ettikett und rechnen mal die Zusammensetzungen zusammen. Eigentlich müssten wir doch auf 1oo Prozent kommen. Tun wir aber nicht. Wir wundern uns über die dubiose Beschreibung. Mal sind einige Inhaltsstoffe aufgeführt, mal Zusammensetzungen. Schwierig! Der Anteil an Fleisch erstaunt ebenso. Oft und viel lesen wir über Anteile, Anteile an Reismehl, Maismehl oder tierische und pflanzliche Nebenprodukte. Seltsam. Ich denke ich hätte eine Dose mit Lamm gewählt. Richtig, dort ist alles andere als das Lamm als Hauptbestandteil zu lesen.
Gott sei Dank sind jedenfalls keine Konservierungsstoffe, Aromastoffe oder ähnliches drin. Falsch gedacht. So einfach ist das nicht. Hat der Hersteller keine zugefügt, darf er das behaupten. Hat er alle mögliche Rohstoffe zugekauft, zum Beispiel das Tiermehl, dann kann dort ruhig etwas derartiges drin sein - er darf völlig legal behaupten, keinerlei dieser Stoffe beizumischen.
Was nun, lieber Fleischfresser? Wundern wir uns vielleicht über Jucken, Hautausschläge, regelmässige Durchfälle oder der gleichen? Nun wir geben unserem Lieben alles mögliche zum Essen, hauptsächlich Füllstoffe, Getreide und sonstiges. So lange der Hund grosse und feste Haufen macht ist doch alles OK.
Ich halte mich kurz, denn es gibt viele gute und nützliche Publikationen zu diesem Problem, ebenso wie Meinungen in Fachwelt, Wissenschaft und den Tierärzten. Ich empfehle Euch die Seite www.barfers.de und dort zum Start den Artikel Brimborium.
Das Problem lässt sich „Gott sei Dank“ für den Fleischfresser lösen - Fleisch essen!
Lest euch diesen Artikel durch und stöbert ein wenig auf der Seite umher. Auch wir haben gelernt und sind umgestiegen auf Fleisch.
Wenn Ihr fertig seid könnt ihr wieder zurückkommen. Ich werde über unsere Erfahrungen mit B.A.R.F berichten, über den spannenden Moment des ersten rohen Fleisches im Napf und die Spannung, wie es danach weitergeht.
Ihr könnt es bald lesen!
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Seltsamer Durchfall


So sehen Haufen aus. Falsch, so können sie aussehen. Mal von einem gesunden, mal von einem kranken Hund. Ich habe schon schlimmere gesehen - konnte sie allerdings nicht fotografieren (aus verständlichen Gründen).

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Er hatte wochenlang Probleme. Immer wieder Durchfall, immer wieder Reis, Pute und Hüttenkäse. 2-3 Tage alles wieder OK und dann ging es von vorne los.

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