Die Rudel-Theorie der Wölfe

Der wesentliche Unterschied zwischen dem zitierten Wolfsrudel und dem Hund in der Familie ist der, dass der Hund in der Regel der einzige seiner Gattung ist. Er kann nur eingeschränkt kommunizieren, nicht mit Gleichen spielen. Ist der Hund in einer Familie, so fühlen sich alle Menschen als dem Hund übergestellt, als Alpha-Tier. Das kann so nicht funktionieren und vielleicht gibt es deshalb auch oftmals das Problem, dass der Hund nur auf eine Bezugsperson hört. Würden wir uns nun auf diese Theorie beschränken, so könnte der Hund niemals gesittet in einer Familie leben und es gäbe nicht Millionen von Familien mit Hund.
Wir müssen also weiter suchen und dürfen uns nicht alle zum Alpha-Tier abstempeln lassen. Der Hund denkt! Es ist OK, wenn er eine bestimmte Bezugsperson hat, der er „willenlos“ folgt, aber was machen wir mit dem Rest der Familie. Müssen wir uns nun ebenso dem Alpha-Tier „willenlos“ anschliessen, um die gleiche Rolle des Hundes einzunehmen. Nein, sicherlich nicht. Was tun wir Menschen unter Menschen. Wir passen uns an. Wir wollen Freunde, Freude und Spass. Ärger wollen wir vermeiden und so „beissen“ wir manchmal auf die Zunge und geben nach. Vergessen wir nicht, der Hund denkt und so sollten wir einfach so natürlich wie möglcih mit dem Hund umgehen. Wir müssen nicht permanent denken, wie der Hund auf dies oder das reagiert. Ist Euch schon mal aufgefallen, wie ein Hund bei unkomplizierten Menschen reagiert. Genauso, unkompliziert und oftmals entstehen so die besten Mensch-Hund-Freundschaften. Akzeptieren wir ihn wie er ist. Wir müssen ihm nicht dauernd Leckerli´s in den Mund schieben oder ihn dauernd streicheln. Gerade in der heissen Jahreszeit sind viele Menschen darüber entsetzt, dass der Hund grummelt, wenn man ihn streicheln will! Verwundert´s? Nein. Der normale Familienverbund besteht aus vielen Gleichen, nämlich Menschen, und nur einem oder wenige Andere, nämlich Hunde. Das ist so, haben wir ihn auch noch so lieb.
Also, vergessen wir nicht ganz den Wolf und sein Rudel, doch seien wir uns über den Unterschied bewusst. Gleichgesinnte gibt es draussen, unterhalten kann man sich draussen aber wohlfühlen sollten wir uns auf jeden Fall zuhause - im Famile-Hunde-Rudel!
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Was der Hund nicht kennt...
05/08/2008 14:54 Abgelegt
in:Ernährung
B.A.R.F
das frisst er nicht! So, oder so
ähnlich muss das Sprichwort lauten. Laut einschlägiger Literatur
gibt es keinen Hund, der
Pansen nicht isst. Ich habe ihn gefunden! Nach Umstellung auf BARF (Biologisch Artgerechtes Roh Futter), ist auch die Zeit der Abwechslung und des Probierens gekommen. Von dem hochgejubelten Lieblingsgericht vieler Hunde motiviert, wurde kurzerhand im Tiershop eine Ladung Pansen erworben.
Dieser war tiefgekühlt und beim bzw. nach dem Auftauen war die einzige Sorge, wie kann man luft- und geruchsfest dieses Etwas verstauen. Für die ungeübte Nase einfach fürchterlich.
Dann kam der Moment, als Einstein seinen Napf bekam. Das Gesicht werde ich nie vergessen. „Was soll das? Soll ich das vielleicht essen? Was habe ich getan...?“ Keine Chance. Gott sei Dank! Dieses Drama war uns allen eine Lehre und im Geschäft, da werden wir künftig einen grossen Bogen um Pansen machen.
Generell möchte ich dazu noch sagen, dass man den Liebsten, nämlich seinen Hund, nicht zu sehr verwöhnen sollte und seinen Napf ruhig auch mal ein Weilchen stehen lassen sollte. Wenn er aber absolut nicht ran will und sofort die Flucht ergreift, dann sollte man auf ihn hören. Es gibt nichts schlimmeres, als einen hungrigen Hund vom vollen Napf weggehen zu sehen.
Dies nur soviel für Euch, „alle“ heisst nicht automatisch „meiner“ und so solltet ihr es auch halten. Versucht verschiedene, abwechslungsreiche Mahlzeiten zu „zaubern“ und bleibt dann einfach mal für eine Zeit dabei. Gerade beim Barfen sollte man ruhig und langsam das Programm erweitern. Wenn ihr euch mit bestimmten Dingen nicht anfreunden könnt, z.B. der Gabe von Knochen, dann lasst es bleiben. Sucht Alternativen, es gibt sie für alles! Seit ideenreich und lasst es euch schmecken!
Pansen nicht isst. Ich habe ihn gefunden! Nach Umstellung auf BARF (Biologisch Artgerechtes Roh Futter), ist auch die Zeit der Abwechslung und des Probierens gekommen. Von dem hochgejubelten Lieblingsgericht vieler Hunde motiviert, wurde kurzerhand im Tiershop eine Ladung Pansen erworben.
Dieser war tiefgekühlt und beim bzw. nach dem Auftauen war die einzige Sorge, wie kann man luft- und geruchsfest dieses Etwas verstauen. Für die ungeübte Nase einfach fürchterlich.
Dann kam der Moment, als Einstein seinen Napf bekam. Das Gesicht werde ich nie vergessen. „Was soll das? Soll ich das vielleicht essen? Was habe ich getan...?“ Keine Chance. Gott sei Dank! Dieses Drama war uns allen eine Lehre und im Geschäft, da werden wir künftig einen grossen Bogen um Pansen machen.
Generell möchte ich dazu noch sagen, dass man den Liebsten, nämlich seinen Hund, nicht zu sehr verwöhnen sollte und seinen Napf ruhig auch mal ein Weilchen stehen lassen sollte. Wenn er aber absolut nicht ran will und sofort die Flucht ergreift, dann sollte man auf ihn hören. Es gibt nichts schlimmeres, als einen hungrigen Hund vom vollen Napf weggehen zu sehen.
Dies nur soviel für Euch, „alle“ heisst nicht automatisch „meiner“ und so solltet ihr es auch halten. Versucht verschiedene, abwechslungsreiche Mahlzeiten zu „zaubern“ und bleibt dann einfach mal für eine Zeit dabei. Gerade beim Barfen sollte man ruhig und langsam das Programm erweitern. Wenn ihr euch mit bestimmten Dingen nicht anfreunden könnt, z.B. der Gabe von Knochen, dann lasst es bleiben. Sucht Alternativen, es gibt sie für alles! Seit ideenreich und lasst es euch schmecken!
Passend zum Urlaub
05/08/2008 14:37 Abgelegt
in:Ideen Spass
Nützliches | Erziehung
Hallo, habt ihr eigentlich schon Urlaub gemacht? Mit Hund? Das ist
eine hervorragende Erziehungsmassnahme. Der liebe ist in der
Fremde, alles neu und viele tausende von Eindrücken. Ob die Hunde
im Ausland eine fremde Sprache bellen kann ich nicht sagen, aber
den meissten Hunden sollte die Abwechslung von der täglichen
Gassi-Runde gefallen. Wenn es mit dem Freilaufen noch nicht so
klappt, dann nehmt einfach die lange Leine. 15 Meter sollten
genügen, um sowohl Mensch als auch Hund das Gefühl von Freiheit zu
vermitteln. Schaut Euch einfach mal die Bilder vom letzten Urlaub in der Provence an. Wenn
ihr genau hinseht könnt ihr die lange Leine sehen...
Viel Spass dabei und nicht vergessen. Der Hund denkt und freuen tut er sich erst recht, wenn er gemeinsame Tage oder Wochen mit euch verbringen kann.
Danke, in Vertretung aller Hunde, sagt Einstein!
Viel Spass dabei und nicht vergessen. Der Hund denkt und freuen tut er sich erst recht, wenn er gemeinsame Tage oder Wochen mit euch verbringen kann.
Danke, in Vertretung aller Hunde, sagt Einstein!
Eierkistchen nicht wegwerfen!
04/08/2008 20:15 Abgelegt
in:Ideen Spass
Nützliches

Es braucht manchmal nur ein bischen Ideenreichtum, um banale Dinge nicht in den Müll (sauber getrennt) zu werfen, sondern in ein spannendes Spielzeug für den Hund zu verwandeln. Zum Beispiel die Eierkistchen in 6er oder 12er Grösse. Man nehme so ein Teil, stecke ein kleines Leckerli hinein, verschliesse es und gebe es dem Hund. Man glaubt gar nicht, wieviel Spass es dem Hund macht diesen Ding zu zerbröseln und seine Belohnung zu vernaschen - so er sie gefunden hat.
Das gleiche kann man auch mit Toilettenpapierrollen oder der Rolle vom Küchenpapier. Fertig ist die Spielekiste oder Rolle. Die Reste kann man getrost in den Müll werden und der Hund freut sich beim nächsten Einkauf schon auf sein Spielzeug.
In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spass beim Spielen!
Von Swanie Simon: BARF
04/08/2008 18:33 Abgelegt
in:Zum Weiterlesen
| Ernährung
B.A.R.F
Das ist sicherlich eines der Standardwerke über BARF - Biologisch
Artgerechtes Rohes Futter. Das Buch, oder besser gesagt Büchlein,
ist alles andere als der Preis von 5 Euro vermuten lassen würde. Es
ist ein praktikables und sehr umfassendes Werk über die
Rohkostfütterung. Ich habe an anderer Stelle schon über die Seite
www.barfers.de
berichtet. Eine nicht überfrachtete Informationsquelle, die durch
jahrelange Erfahrung geprägt ist.
Das Büchlein enthält Tabellen, Futterpläne, Literatur- und Linktipps.
Auch Themen wie Entgiftung oder Parasiten, Impfen oder FAQs (häufig gestellte Fragen) sind interessant und bringen die tagtäglichen Fragen des Hundebesitzers auf den Punkt. Es ist ein Werk, das sicher öfter zur Hand genommen wird. Nicht nur für den Barfer ein Muss.
Von meiner Seite sehr empfehlenswert.
P.S. Für spezielle Fragestellungen rund um den barfenden Welpen bzw. die trächtige Hündin oder Senioren bzw. Kranken gibt es eigens hierauf spezialisierte Ausgaben, die auf dem Standardwerk aufbauen.
Viel Spass beim Schmökern und umsetzen!
Das Büchlein enthält Tabellen, Futterpläne, Literatur- und Linktipps.
Auch Themen wie Entgiftung oder Parasiten, Impfen oder FAQs (häufig gestellte Fragen) sind interessant und bringen die tagtäglichen Fragen des Hundebesitzers auf den Punkt. Es ist ein Werk, das sicher öfter zur Hand genommen wird. Nicht nur für den Barfer ein Muss.
Von meiner Seite sehr empfehlenswert.
P.S. Für spezielle Fragestellungen rund um den barfenden Welpen bzw. die trächtige Hündin oder Senioren bzw. Kranken gibt es eigens hierauf spezialisierte Ausgaben, die auf dem Standardwerk aufbauen.
Viel Spass beim Schmökern und umsetzen!
Was ist der Hund?

Schauen wir auf das jeweilige Ettikett und rechnen mal die Zusammensetzungen zusammen. Eigentlich müssten wir doch auf 1oo Prozent kommen. Tun wir aber nicht. Wir wundern uns über die dubiose Beschreibung. Mal sind einige Inhaltsstoffe aufgeführt, mal Zusammensetzungen. Schwierig! Der Anteil an Fleisch erstaunt ebenso. Oft und viel lesen wir über Anteile, Anteile an Reismehl, Maismehl oder tierische und pflanzliche Nebenprodukte. Seltsam. Ich denke ich hätte eine Dose mit Lamm gewählt. Richtig, dort ist alles andere als das Lamm als Hauptbestandteil zu lesen.
Gott sei Dank sind jedenfalls keine Konservierungsstoffe, Aromastoffe oder ähnliches drin. Falsch gedacht. So einfach ist das nicht. Hat der Hersteller keine zugefügt, darf er das behaupten. Hat er alle mögliche Rohstoffe zugekauft, zum Beispiel das Tiermehl, dann kann dort ruhig etwas derartiges drin sein - er darf völlig legal behaupten, keinerlei dieser Stoffe beizumischen.
Was nun, lieber Fleischfresser? Wundern wir uns vielleicht über Jucken, Hautausschläge, regelmässige Durchfälle oder der gleichen? Nun wir geben unserem Lieben alles mögliche zum Essen, hauptsächlich Füllstoffe, Getreide und sonstiges. So lange der Hund grosse und feste Haufen macht ist doch alles OK.
Ich halte mich kurz, denn es gibt viele gute und nützliche Publikationen zu diesem Problem, ebenso wie Meinungen in Fachwelt, Wissenschaft und den Tierärzten. Ich empfehle Euch die Seite www.barfers.de und dort zum Start den Artikel Brimborium.
Das Problem lässt sich „Gott sei Dank“ für den Fleischfresser lösen - Fleisch essen!
Lest euch diesen Artikel durch und stöbert ein wenig auf der Seite umher. Auch wir haben gelernt und sind umgestiegen auf Fleisch.
Wenn Ihr fertig seid könnt ihr wieder zurückkommen. Ich werde über unsere Erfahrungen mit B.A.R.F berichten, über den spannenden Moment des ersten rohen Fleisches im Napf und die Spannung, wie es danach weitergeht.
Ihr könnt es bald lesen!
Der Hund denkt
03/08/2008 10:09 Abgelegt
in:Gefühle und
denken
Der Hund kann nicht denken. Er hat kein Zeitgefühl und kann den Menschen nicht verstehen. Worte geben für ihn keinen Sinn, er kann nur assozieren, d.h. eingeübte Verhaltensweisen mit Worten (Befehlen) verknüpfen. Moral ist ihm fremd und zwischen Gut und Böse kann er nicht unterscheiden. Er ist ein Raubtier, der rein von seinem Jagdinstinkt geleitet wird und lediglich seinem Überlebenswillen und seinem Fortpflanzungstrieb unterliegt. Er ist ein Raubtier. Sein Gehirn ist klein und er ist stets unberrechenbar. Er legt keinen Wert auf sein Äusseres und seine „Besitzer“ sind ihm egal.
Wir sind uns einig, was sollen wir mit so einem gefühlslosen, dummen Raubtier anfangen? So, oder so ähnlich herrscht die weit verbreitete Theorie über die Gattung Hund. Ich habe meine eigene These dazu....
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Hundeerziehung - Basics
02/08/2008 08:08 Abgelegt
in:Erziehung

diese nur dann eine Chance zum Erfolg haben, wenn der Hund mitspielt.
Genau hier liegt der Schlüssel. Für den Hund ist es ein Spiel, denn Spiel heisst gleich Spass. Spass wiederum heisst, das man einer Beschäftigung nachkommt, die Ablenkung vom Alltag bringt, Entspannung schafft oder auch genau das Gegenteil nämlich Anstrengung in Verbindung mit Erfolg. Denkt mal nicht an Hund. Überlegt Euch, was ihr persönlich als Spiel und Spass definiert.
Sind wir uns über diesen Schlüssel einig, dann brauchen wir ihn nur noch umzudrehen das Hundetraining kann beginnen...
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